Putty

Die Inspiration zur folgenden Problemstellung kam durch die Arbeit am Laptop zustande.
Häufig verwendet man den Laptop nicht nur am Schreibtisch, sondern auch auf dem Bett oder der Couch, wo er einem auf den Knien
liegt oder man sich unbequem herunterbeugen muss. Für solche Fälle wurde schon einiges entwickelt, vor allem kleine Laptoptische.
Wieso aber nur auf diesen kleinen Bereich beschränken? Nicht nur für den Laptop benötigt man eine ebene Fläche. Auch draußen im Freien auf Steinen, im Sand, auf der Wiese oder auf dem eigenen Schoß – kein gängiger Tisch kann auf solch unebenem Untergrund eine ebene Fläche bieten, die nicht schief liegt oder kippelt.
Es ergab sich daraus die folgende Problemstellung, für die eine Lösung gefunden werden sollte:
Wo stelle ich etwas ab, wenn ich unebenen Untergrund habe?

Putty besteht aus einer Tischplatte und einem daran befestigten Kissen. Das Kissen hat eine Füllung, durch die es sich an den Untergrund anpassen kann. Die Tischplatte kann so im bzw. auf dem Kissen zurechtgerückt werden, bis sie gerade ist. Hilfreich dabei wäre eine in der Tischplatte eingelassene, kreuzförmige Libelle (wie in einer Wasserwaage), die anzeigt, ob die Tischplatte in allen Richtungen gerade ausgerichtet ist – das ist aber kein Muss. Am Kissen kann eine Tragefunktion angebracht werden, um den Kissentisch gut transportieren zu können. Auch das ist nur eine Alternative und kein Muss. Sonst kann das Kissen mit der Platte auch einfach unter den Arm geklemmt werden.
Der Name Putty (engl. Knete) kommt daher, da das Kissen so zurecht „“geknetet“ bzw. gedrückt werden kann, bis alles passt.
Zudem kann Putty auch anderweitig verwendet werden – legt man es auf die Platte, so kann man den Kopf auf dem Kissen ablegen und es tatsächlich als solches benutzen oder aber man nutzt es als bequeme Lehne.

Brüder Grimm Berufsakademie Hanau

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Hinweis: Die Projektbeschreibungen sind Originaltexte der Studenten und wurden wie eingereicht belassen.